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Afrikas Schatzkammern

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Vielfältige Tierwelten und unendlich erscheinende Weiten - Afrikas Nationalparks sind wahre Schätze.

Sie sind die Prachtstücke Afrikas, die Farbfestivals des schwarzen Kontinents. Sie bestehen aus traumhaften Tierwelten und unendlichen Weiten – Die Nationalparks Afrikas sind seine wahren Schätze. Haben Sie auch schon immer mal davon geträumt, auf Safari zu gehen und Wildtiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten … Ob bei der morgendlichen Fellpflege, dem erfrischenden Bad im Wasserloch, dem Nachmittagsschläfchen unter Baum oder der Jagd auf Beute.

Eine Safari ist immer ein ganz besonderes und exklusives Reiseerlebnis – Sie machen völlig neue Entdeckungen, denn Sie werden schnell feststellen: Egal, in welchem Nationalpark Sie auf Pirsch gehen, die Flora und Fauna ändert sich nicht nur mit jedem neuen Ökosystem, das Sie befahren, sondern auch mit dem Wechsel von Tag und Nacht.

Ein paar Tipps noch für all jene, die gerne auf eigene Faust, ohne Gruppe, auf Tour gehen: Wir empfehlen in den Nationalparks ein Allradfahrzeug als Mietwagen. Erstens sind die Straßen nicht immer geteert, sodass Ihnen ein robustes Fahrzeug die Tour erleichtert. Zweitens sind SUVs höher und damit können Sie die Tiere wahrscheinlich schneller erkennen.
Reisen Sie außerdem mit Muße - Je nach Straßenbeschaffenheit sind sowieso nur 40 bis 50 km/h erlaubt. So können Sie die Tiere wenigstens bequem während der Fahrt beobachten und müssen nicht abrupt anhalten, wenn Sie die wilden Schönheiten fotografieren möchten. Denn das Fahrzeug verlassen dürfen Sie auf keinen Fall – Übrigens auch nicht bei einer begleiteten Pirsch auf ihrer exklusiven Rundreise, da ein persönlicher Kontakt mit den wilden Bewohnern meistens keine gute Idee ist.

Zahlreiche Nationalparks stehen Ihnen für Ihre Luxusreise zur Verfügung. Um Ihnen die Auswahl ein wenig zu erleichtern, möchten wir Ihnen drei der schönsten Parks vorstellen. Natürlich bieten sich exklusive Rundreisen in Afrika besonders an, denn dann haben Sie meist die Möglichkeit gleich mehrere Reservate auf einer Reise zu bewundern.


1. Krüger Nationalpark, Südafrika

Eigentlich ist er zu jeder Jahreszeit großartig, der beeindruckende, schöne Krüger in Südafrika. Die beliebteste Reisezeit sind aber die trockenen Wintermonate, wenn die Vegetation spärlich und die Tiere besser und schneller sichtbar sind, als im dichten Geäst saftiger Bäume. Wunderschön ist aber auch die Landschaft im April, wenn hier auf der Südhalbkugel die Herbstlaubfärbung einsetzt.

Der Krüger Nationalpark zählt zu den größten Nationalparks Afrikas – Kein Wunder, immerhin sind es gute 350 Kilometer von der Nord- bis zur Südgrenze und 50 Kilometer in der Breite. Mehr als genug Platz also für 30 verschiedene Ökosysteme: Vom kargen, steinigen Berg- übers Buschland bis hin zum fruchtbaren, artenreichen Flussufer können Sie die ganze landschaftliche Vielfalt und damit auch einen wahnsinnig beeindruckenden Artenreichtum der Flora und Fauna bewundern; darunter allein 150 verschiedene Säugetier- und 500 Vogelarten.

Südafrikas größter Nationalpark wird aber vor allem aufgrund der Big Five besucht – der Name sagt es schon –  den Großen Fünf: Der imposante Elefant, das stolze Nashorn, der gesellige Büffel, der majestätische Löwe und der elegante Leopard.

Die vielen Landschaften des Krügers können Sie auf ganz unterschiedliche Weise entdecken: Entweder bei einer geführten Pirschfahrt, die bei vielen exklusiven Afrika Rundreisen ohnehin enthalten sind, oder auf eigene Faust im Mietwagen. Dann empfiehlt sich aber ein Allradfahrzeug. Zwar gibt es im ganzen Park einige teilweise asphaltierte Straßen, aber die Tiere werden Ihnen nicht immer auf dem für das Auto bequemsten Weg begegnen. Im SUV können Sie aber nicht nur Schotter- und Sandpisten trotzen, Sie sitzen auch höher und haben somit eine bessere Sicht bei der Tierbeobachtungstour.


2. Etosha Nationalpark, Namibia

Der „große, weiße Platz“, wie Etosha in der Übersetzung aus dem Oshivambo lautet, ist deutlich bunter und vielfältiger, als der Name zunächst vermuten lässt. Denn hier, im Norden von Namibia, leben fast alle Großtierarten, die im gesamten südlichen Afrika vorkommen, darunter auch Vertreter der Big Five. In jeder Himmelsrichtung liegt ein Parkeingang zum Etosha, der mit gut 200 000 Besuchern neben Sossuvlei die meist besuchte Sehenswürdigkeit in ganz Namibia ist.

Besonders im südlichen Teil des Parks gibt es einige Wasserlöcher – Die Wahrscheinlichkeit, hier Wildtieren zu begegnen, ist also entsprechend hoch. Die Bezeichnung des großen, weißen Platzes bezieht sich auf die große Kalksalz-Fläche der Etosha-Pfanne in der Mitte des Parks. Die hier wachsenden Gräser bieten vor allem Zebras und Antilopen eine wichtige Eiweißquelle in der Trockenzeit. In der Regenzeit bietet sich hier auf dem weißen Platz ein ganz besonders tolles Bild: Dann steht die Salzpfanne stellenweise unter Wasser und wird etlichen Vogelarten, darunter vielen Flamingos, zum temporären Lebensraum.

So vielfältig wie der Park selbst, sind auch die Übernachtungsmöglichkeiten. Von exklusiven Lodges und Privatreservaten in grandioser Lage und umgeben von vielen Tieren, bis hin zum zweckmäßigen Campingplatz haben Sie beinah die Qual der Wahl für Ihre exklusive Luxusreise. Etliche Besucher bleiben für mehrere Tage. Auch darauf ist der Park bestens eingestellt, denn neben Restaurants gibt es hier verschiedene Einkaufsmöglichkeiten.


3. Serengeti Nationalpark, Tansania

Er ist vielleicht Afrikas letzte Wildnis und erstreckt sich vom Norden Tansanias bis in den Süden Kenias. In der Sprache der Massai „endloses Land“ bedeutend, bildet der Serengeti Nationalpark das komplexeste und am wenigsten gestörte Ökosystem in ganz Afrika. Bekannt ist er vor allem für seine berühmten Tierwanderungen, die Sie während Ihrer exklusiven Luxusreise beobachten können.
Vor allem die große Reise der Gnus und Zebras ist ein beeindruckendes Naturschauspiel. Riesige Herden setzen sich zum Jahresbeginn in Bewegung, begleitet von hungrigen Raubkatzen bahnen sie sich ihren Weg durch den Park, mit dem Regen, von Grasland zu Grasland, von Futterstelle zu Futterstelle. Die ideale Reisezeit, um dieses Spektakel zu beobachten, ist von Januar bis März und im Juni und Juli. Der Serengeti Park wurde einst eigens geschaffen, um diese große Tiermigration zu schützen. Daher gibt es rund um den eigentlichen Nationalpark noch einmal Wildschutzzonen, die als eine Art zusätzliches „Puffergebiet“ dienen, in dem die Jagd nach Wildtieren strengstens verboten ist.

Stolze 100 000 Besucher kommen pro Jahr in den Serengeti Nationalpark, der zur Weltnaturerbe-Region Serengeti, einem der größten Schutzgebiete der Welt, gehört. Das zahlt sich aus – immerhin leben hier 1.6 Millionen Wildtiere.

Ob bei einer privaten Pirschfahrt oder in kleiner Gruppe, ob im offenen Geländewagen mit Fahrer oder im gemieteten Allradfahrzeug: Flora und Fauna der Serengeti sind ein Erlebnis! Besonders beeindrucken wird Sie die Metamorphose von der baumarmen Trockensavanne zum grünen Idyll mit herrlichen Wildblumen – ein sagenhaftes Panorama, das nicht nur bei Pirschfahrten, sondern vor allem bei einer Tour im Heißluftballon zu bewundern ist. Ihre exklusive Luxusreise wird hier garantiert ein unvergessliches Erlebnis.
Vom Nationalpark und den hiesigen Lodges bieten sich auch spannende Ausflüge in die nähere Umgebung an, zum Beispiel zu den Flamingos am Lake Natron oder in ein Massai-Dorf – Eine ganz besonders authentische Begegnung, bei der Sie aus erster Hand über das Leben der Einheimischen erfahren können.


Wenn auch Sie am liebsten jetzt gleich auf Safari gehen möchten, dann wird Sie unsere Palette an exklusiven Safari Rundreisen begeistern! Hier finden Sie eine Auswahl sowohl klassischer Routen, als auch Touren fernab der Touristenpfade. Eines haben sie alle gemeinsam: Sie sind alle(s) außer gewöhnlich.

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