Japan Rundreise

Japan individuell

Garantierte Durchführung
Ohne Flug
auf Anfrage
Tourcode: 170755
  • 11-tägige Privatreise durch Japan
  • Eine Reise zwischen Tradition und Moderne
  • Vielfältige Eindrücke, tolle Fotomotive & bleibende Erinnerungen
Matsumoto Nara Nikko Osaka Tokio Kyoto Nagoya
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Japan – das Land der Extreme für Individualreisende! Erleben Sie die Spannung im Land der aufgehenden Sonne hautnah; nah an den Menschen, ihrer Kultur und ihrem Alltagsleben. Entlang der "Goldenen Route" zwischen Tokio und Kyoto geht es zu hypermodernen Giga-Metropolen, klassischen Kulturzentren und ländlichen Regionen voller heiliger Ruhe und üppiger Natur.

Flug individuell zubuchbar
Zu Ihrer Reise buchen wir Ihnen gerne Flüge zu attraktiven tagesaktuellen Preisen ab verschiedenen Flughäfen hinzu.

Sprechen Sie Ihren persönlichen Urlaubsplaner an, wir beraten Sie gerne!

1. Tag:Ankunft Tokyo
Nach Ankunft am Flughafen in Tokyo Begrüßung durch einen Repräsentanten, der Sie zu Ihrem Hotel bringt. Sammeln Sie erste Eindrücke bei einem kurzen Spaziergang durch den abendlich erleuchteten Stadtteil Asakusa. Hier entdeckt man die originalgetreu wiedererrichtete Pilgerstraße Nakamise-dori des 17. Jh., die unter riesigen Papierlaternen bis zum buddhistischen Hauptheiligtum, dem Sensoji-Tempel, führt. Wir empfehlen ein erstes Abendessen in einem typisch japanischen Restaurant.
2. Tag:Tokyo
Heute entdecken Sie Tokyo mit all seinen kontrastreichen Facetten mit Ihrer Reiseleitung. Sie starten den Tag mit einer U-Bahnfahrt, denn kein anderes Verkehrsmittel bringt einen so pünktlich und zuverlässig durch die Stadt. Sie besuchen den Meiji-Schrein, um den Anfang des 20. Jh ein eigener Wald künstlich angelegt wurde, den hippen Mode-Stadtteil Harajuku mit der schreiend-bunten Shopping-Straße Takeshitadori, die kaiserliche Palastanlage unweit des nostalgisch in Backstein gehaltenen Hauptbahnhofs und tauchen auf der luxuriösen Shoppingmeile Ginza in das Flair der Reichen und Schönen ein. Am späten Nachmittag erobern Sie den Stadtteil Shibuya mit der meist belaufenen Kreuzung der Welt, lernen die anrührende Geschichte des treuesten Hundes der Welt “Hachiko” kennen und besuchen die Aussichtsplattform des neu errichteten Scramble Square Hochhaus, denn von hier kann man die meist belaufene Kreuzung der Welt von 230 Metern Höhe aus betrachten. Ein magisches Erlebnis im Lichtermeer dieser Gigametropole! Verpflegung: F
3. Tag:Tokyo (- opt. Ausflug Nikko)
Wir haben heute die Möglichkeit, Tokyo auf eigene Faust zu entdecken oder wir schließen uns unserem Reiseleiter zu einem optionalen Tagesausflug nach Nikko (p.P. 330,- EUR) an. Dabei fahren wir zu den berühmten UNESCO-Welterbestätten von Nikko, mit dem Mausoleum des ersten Shogun der Edo-Zeit, dem Toshogu-Schrein, und dessen prächtig verzierte Gebäude mit glänzendem Goldbelag. Der ebenso beeindruckende Rinnoji-Tempel am Fuße der Anlage mit seinen drei gigantischen Hauptstatuen vermittelt einen Eindruck davon, mit welch großer Ehrfurcht Pilger im 17. Jh. bereits vor diese Votive des Buddhismus getreten sein müssen. Unsere Übernachtung wieder in Tokyo.Verpflegung: F
4. Tag:Tokyo - Fujikawaguchiko
Mit dem Zug geht es heute raus aus der Metropole Tokyo und zum Kawaguchi-See im Fuji-Nationalpark. Nach der Ankunft besuchen Sie nach einem kurzen Aufstieg die Chureito-Pagode und genießen bei guter Sicht (wetterabhängig) einen perfekten Blick auf den heiligsten Berg des Landes. Im Anschluss Check-in in der heutigen Unterkunft, die über eine hauseigene heiße Quelle (Onsen) verfügt. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung, vielleicht für ein ausgiebiges Bad oder für eine Runde um den Kawaguchiko-See.
5. Tag:Kawaguchiko - Matsumoto - Kiso-Tal
Heute weiter in Richtung der japanischen Alpen. Als erstes machen Sie einen Zwischenstopp in dem bezaubernden Städtchen Matsumoto. Sie besuchen die erste Burganlage auf unserer Reise und ihren charakteristischen schwarzen Burgturm. Sie trägt den Beinamen „Krähenburg“ und gehört zu einer der ältesten Japans. Im Anschluss fahren sie per Zug weiter durch das malerische Kiso-Tal. Sie besuchen die mittelalterliche und pittoresk erhaltene Handelsroute Nakasendo. Im Kozanji-Tempel des Dorfes lassen Sie sich ein auf den größten Trockensteingarten Japans, der sich malerisch in die grüne Kulisse der Berge einfügt. Sie besuchen im Anschluss die traditionelle Residenz der Yamamura-Familie, die heute ein kleines, aber feines Museum beherbergt. Sie übernachten in einem traditionellen Ryokan, inklusive Onsen (heißer Quelle) und Abendessen.Verpflegung: FA
6. Tag:Kiso-Tal - Nagoya
Heute wandern Sie auf dem Nakasendo-Weg, der einst Kyoto und Edo (Tokyo) verband. Sie starten im historisch erhaltenen Dorf Tsumago und spazieren zwischen mittelalterlichen Häusern, Raststätten, alten Tempeln und dichten Wäldern nach Magome (etwa 3-4 Stunden). Auch dieses Dorf liegt malerisch in einem Tal des Kiso-Flusses und ob der alten Baustruktur kommt man sich in das späte japanische Mittelalter zurückversetzt vor. Am Nachmittag geht es für Sie weiter in die Metropole Nagoya, wo Sie auch die dortige prächtige Burganlage inklusive prunkvollem Palastgebäude besuchen.Verpflegung: F
7. Tag:Nagoya - Omihachiman - Kyoto
Sie besuchen heute zunächst das Toyota Commemorative Museum. Hier erfahren Sie vieles über die Geschichte dieses Erfolgsunternehmens und seine technischen Innovationen. Im Anschluss geht es per Shinkansen, dem pünktlichsten Zug der Welt, in die mittelalterliche Stadt Omihachiman. Nach einem kurzen Aufstieg zum buddhistischen Heiligtum des Örtchens genießen wir einmalige Blicke auf den größten Binnensee Japans, den Biwa-See. Nach einem Spaziergang entlang des Altstadtkanals besuchen wir eines der zahlreichen Projekte zur Wiederbelebung der Stadt. Junge Japaner haben von Verfall und Abriss bedrohte Häuser zur modernen Verwendung umgebaut und kämpfen so gegen die Effekte des demographischen Wandels. Kurz vor Kyoto liegt der Fushimi-Inari-Schrein. Mit seinen tausenden roten Torii-Toren und Fuchsstatuen ist er ein weltbekanntes Fotomotiv und Teil des UNESCO-Welterbes von Kyoto.Verpflegung: F
8. Tag:Kyoto (- opt. Teezeremonie - Gion-Viertel)
Heute wartet die alte kaiserliche Hauptstadt und ihr einmaliges UNESCO-Weltkulturerbe darauf, entdeckt zu werden. Wir beginnen mit dem Goldenen Tempel Kinkakuji. Dieser mit mehr als 20 Kilo Gold bedeckte Pavillon gilt mit seinem Garten als Inbegriff klassischer japanischer Ästhetik. Weiter durch den großen Stadtgarten Kyotos zum alten Gosho-Kaiserpalast. Die meisten Gebäude, die Thronhalle und die Gärten wurden zum Großteil im 19. Jh. neu errichtet. Es geht weiter vorbei am Heian-Schrein. Dieser 1895 zur 1.100-Jahrfeier Kyotos errichtete Komplex ist eine verkleinerte Nachbildung des ehemaligen ersten Kaiserpalastes des 9. Jh. Es geht weiter zum Kiyomizu-Tempel. Genießen Sie den Ausblick von der hölzernen Terrasse. Anschl. zurück zum Hotel.Es bietet sich optional die Teilnahme an der Einführung in eine japanische Teezeremonie (p.P. 160,- EUR) (englischspr.), bei der Sie eine echte Teemeisterin in dieser 450 Jahre alten Kunst unterrichtet, an. Optional ist auch ein Besuch im Unterhaltungsbezirk Gion (p.P. 210,- EUR) mit dem Yasaka-Schrein und einem Wagyu-Rindfleisch-Abendessen möglich.Verpflegung: F
9. Tag:Kyoto (- opt. Tempelberg Koyasan)
Heute entdecken Sie Kyoto auf eigene Faust oder Sie buchen einen optionalen Tagesausflug mit dem Reiseleiter zum Tempelberg Koyasan (p.P. 370,- EUR). Ein Tempelaufenthalt ist die perfekte Gelegenheit, um einen echten Zen-Moment zu erleben, sich zu entspannen und den Kopf frei zu bekommen. Sie genießen die wunderschöne Umgebung und die ruhige Atmosphäre des Tempels, wo Sie auch übernachten. Sie schlafen auf Futons und entdecken beim Abendessen und Frühstück die vegetarische Tempelküche der Mönche.Verpflegung: FA
10. Tag:Kyoto - Nara - Wazuka - Kyoto
Heute ein Tagesausflug nach Nara, die Wiege der japanischen Kultur, und zu den Teeplantagen von Wazuka. Mit dem Bus geht dabei es zuerst zur Wiege der japanischen Kultur nach Nara. Das UNESCO-Welterbe des Todaiji-Tempels, größtes freistehendes Holzgebäude der Welt mit der größten jemals hergestellten Gussbronze wird uns faszinieren. Auch das frei durch die Stadt streifende Rotwild erfreut uns. Auf dem Rückweg nach Kyoto kommen wir zu den mit Teeplantagen übersäten Hügeln von Wazuka und widmen uns dem wohl wichtigsten Getränk Japans. Wir statten den Teebauern von Wazuka einen Besuch ab, lernen alles über Tee-Kultivierung.Verpflegung: F
11. Tag:Osaka - Abreise
Transfer zur Flughafen-Insel Kansai per Bahn zum Abflug in Eigenregie.Verpflegung: F

Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
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Leistungen

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Termine und Preise pro Person

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Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
Asakusa ist ein Stadtteil des Tokioter Stadtbezirk Taito. Dieser ist mit dem Zug oder der U-Bahn gut erreichbar und kann ausgezeichnet zu Fuß erkundet werden. Vor Ort können auch Rikschas für Touren gemietet werden.
Über die Touristen-Info des Stadteils gelangt man zu einer Aussichtsplattform mit guter Sicht zum ältesten Tempel von Tokio, dem Sensoji Tempel.
Asakusa gilt mit seinen traditionellen Kunsthandwerksläden und Imbissbuden als das volkstümliche Viertel der Hauptstadt und zieht durch diesen besonderen Flair vergangener Tage Einheimische wie Touristen gleichermaßen an. Direkt neben dem Asakusa Bahnhof liegt unter den Straßen das Einkaufsviertel Asakusa Untergrund Chikagai.
Es beherbergt viele kleine Geschäfte und lädt, gerade bei Regen, zum Shoppen ein.
Ein landestypisches Badehaus ist Jakotsuyu. Badehäuser wurden gebaut, da früher nicht jeder Haushalt in Japan über ein eingenes Bad verfügte. Als Tradition ist der Badehausgang bis heute erhalten. Jakotsuyu ist nach Geschlechtern getrennt und besitzt eine Sauna, ein schönes Außenbad und ein Innenbad.
Das Trommel-MuseumTaikokan wurde 1988 von der Firma Miyamoto Unosuke Shoten gegründet. In dem Museum sind über 800 verschiedene Trommeln aus aller Welt ausgestellt. Hier kann man die eine oder andere Trommel auch selbst ausprobieren.
In Asakusa befindet sich der Vergnügungspark Hanayashiki aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Er bietet, u.a. eine Achterbahn, die schon seit 1953 in Betrieb ist, sowie herrliche Cafés.
Im Kuritsu Sumida Park finden oft Festivals und Feuerwerke statt. Ferner ist das Viertel übersät mit zwanglosen Kneipen sowie Restaurants, in denen Schaschlikspieße vom Grill und Bier angeboten werden.
Bilder:
In Shibuya, einem beliebten und bekannten Stadtteil der japanischen Hauptstadt Tokio, befindet sich ganz in der Nähe des Bahnhof Harajukus der Meiji Schrein. Dies ist ein Shinto Schrein, welcher den Seelen des Meiji-tenno und seiner Frau Shoken-kotaigo, also dem einstigen Kaisers und seiner Frau, welche beide zu Beginn des 20. Jahrhunderts verstorben sind, gewidmet ist.

Der Shinto ist zusammen mit dem Buddhismus die wichtigste Religion in Japan. Der Schrein ist ein zentrales Heiligtum für die Japaner, er besteht aus drei Bereichen: dem äußeren und innerem Bezirk sowie der Meiji-Gedächtnishalle. Umgeben wird die Anlage von einem immergrünen Wald, welcher auch gern als Naherholungsgebiet genutzt wird.
Der Toshogu-Schrein (?????, Nikko Toshogu) in der Stadt Nikko zählt zu den wichtigsten Kulturdenkmälern Japans und ist Bestandteil des UNESCO-Welterbes. 
Man errichtete ihn im 17. Jahrhundert zu Ehren von Tokugawa Ieyasu, dem Begründer des Tokugawa-Shogunats. Später baute sein Enkel Tokugawa Iemitsu ihn zu einer der prunkvollsten Schreinanlagen des Landes aus.
Die Gebäude sind mit Holzschnitzereien, Goldverzierungen und farbigen Lackarbeiten verziert. 
Am Stallgebäude sind die 3 Affen "Nicht hören, nicht sehen, nicht sprechen" zu sehen. Auch die schlafende Katze (Nemuri-neko) ein Symbol für Frieden ist am Gebäude zu finden. 
Ein Höhepunkt des Rundgangs ist das prachtvolle Yomeimon-Tor, dessen hunderte filigrane Schnitzereien Szenen aus der Natur und der japanischen Mythologie zeigen. 
Wenn man das Mausoleum von Tokugawa Ieyasu besuchen möchte, geht man durch einen ruhigen Zedernwald. 
So kann man sich als Besucher einen Eindruck von der spirituellen Bedeutung des Ortes verschaffen. Der Toshogu-Schrein ist vom Stadtzentrum Nikkos aus leicht zu Fuß oder mit dem Bus erreichbar. 
Er kann ideal mit weiteren Sehenswürdigkeiten wie dem Futarasan-Schrein, dem Rinno-ji-Tempel oder den Naturattraktionen des Nikko-Nationalparks kombiniert werden. 
Besonders in der Zeit der Kirschblüte im Frühling und während der herbstlichen Laubfärbung zieht der Schrein viele Besucher an.
Der Vulkan Fujiyama ist der höchste Berg Japans und hat eine Höhe von fast 4.000 Metern. Er befindet sich auf Japans Hauptinsel Honshu und ist etwa drei Autostunden von der Stadt Tokio entfernt. Geologisch gesehen befindet sich der Fujiyama genau zwischen der Euroasischen Platte, der Phillipinplatte und der Pazifischen Platte. Wissenschaftler stufen den Vulkan als wenig gefährlich ein, obwohl er nach wie vor aktiv ist. Der letzte große Ausbruch des Vulkans fand im 16. Jahrhundert statt. Das Alter des Vulkangesteins des Fujiyama konnte nach zahlreichen Untersuchungen auf etwa 100.000 Jahre geschätzt werden.

Für die in Japan vorherrschende Religion, den Shintoismus, ist der Fujiyama ein heiliger Berg. Zahlreichen Überlieferungen nach, wurde der Vulkan vor mehreren tausend Jahren von einem Mönch bestiegen. Während der Meiji-Zeit, zwischen 1868 und 1912, war das Betreten des Fujiyamas sogar für Frauen verboten. Nach der Aufhebung dieses Verbots wurde der Vulkan langsam zu einem „Tourismusmagneten“. Bis heute zählt der Fujiyama zu den beliebtesten Naturschauspielen Japans.

Wer sich den mächtigen Fujiyama ansehen möchte, hat mehrere Möglichkeiten. Zum einen gibt es drei unterschiedliche Routen, über die man den Vulkan zu Fuß besteigen kann. Hier werden geführte Wanderungen angeboten, der Berg kann aber auch von nicht Ortskundige bestiegen werden, da die Wege sehr gut beschriftet sind. Wer keinen weiten Fußmarsch auf sich nehmen möchte und dennoch nicht auf die wunderschöne Aussicht verzichten will, kann einen der Busse nehmen, die regelmäßig zum höchsten, über Straßen zugänglichen, Punkt des Fujiyamas fahren.

Mit einem eigenen PKW ist die auf etwa 2.300 Meter Seehöhe befindliche Station Gogome natürlich ebenfalls zu erreichen. Besonders sehenswert sind unter anderem die fünf Fudschi-Seen, die durch die jahrelange Aktivität des Vulkans entstanden sind. Auf dem Berg gibt es zahlreiche Hotels und andere gastronomische Betriebe, die es möglich machen, das Flair des Fujiyama im Rahmen eines mehrtätigen Aufenthalts am Vulkan, besonders intensiv zu erleben.
Die Matsumoto-Burg (japanisch: ???, Matsumoto-jo) ist das Wahrzeichen der Stadt Matsumoto und zählt zu den schönsten und am besten erhaltenen Originalburgen Japans. 
Sie wurde im späten 16. Jahrhundert während der Sengoku-Zeit erbaut und zunächst als Festung der Kriegsfürsten (Daimyo) genutzt. Später wurde sie zu einer repräsentativen Residenz ausgebaut.
Ihre elegante schwarze Fassade ist charakteristisch und hat ihr den Beinamen "Burg des schwarzen Raben" eingebracht. 
Die Anlage besteht aus einem fünfstöckigen Hauptturm (Tenshu) und mehreren kleineren Nebentürmen, die durch überdachte Gänge verbunden sind. Umgeben von einem breiten Wassergraben und mit den schneebedeckten Gipfeln der Japanischen Alpen im Hintergrund, bietet sie ein eindrucksvolles Fotomotiv zu jeder Jahreszeit, das es zu entdecken gilt.
Im Inneren können Besucher originalgetreue Holzböden, steile Treppen und historische Ausstellungsstücke besichtigen. Darunter sind Rüstungen, Schwerter und Schusswaffen aus der Zeit der Samurai
Die Aussicht vom obersten Stockwerk ist besonders eindrucksvoll. Sie reicht weit über die Stadt und die umliegende Berglandschaft hinaus.
Ein weitläufiger Park, der vor allem zur Kirschblüte im Frühjahr ein beliebter Treffpunkt ist, umgibt die Burg. Auch im Winter, wenn Schnee das dunkle Holz und die weißen Wände bedeckt, strahlt die Burg eine besondere Atmosphäre aus.
Die Burg ist leicht zu erreichen: Vom JR-Bahnhof Matsumoto sind es etwa 15 Gehminuten. Dank ihrer zentralen Lage ist ein Bummel durch die Altstadtviertel Nakamachi und Nawate-dori nach dem Besuch ideal.
Die Matsumoto-Burg ist ein nationales Kulturgut und ein bedeutendes Beispiel japanischer Festungsarchitektur. 
Der Fushimi Inari-Taisha, der zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Kyoto zählt, ist einer der meistbesuchten Shinto-Schreine Japans. Der Schrein, der bereits im Jahr 711 n. Chr. gegründet wurde, ist dem Gott Inari gewidmet, der als Schutzpatron für Reis, Fruchtbarkeit, Wohlstand und Handel gilt. 
Es handelt sich um den Hauptschrein von über 30.000 Inari-Schreinen, die sich im ganzen Land befinden.
Der Fushimi Inari-Schrein ist berühmt für seine rund 10.000 leuchtend roten Torii-Tore, die sich wie ein endloser Tunnel den bewaldeten Berg Inari hinaufziehen. 
Der etwa vier Kilometer lange Weg durch diese sogenannten „Senbon Torii” („Tausend Tore”) führt durch eine mystische Landschaft mit kleinen Nebenschreinen, Opferstätten und herrlichen Aussichtspunkten über Kyoto. Für die gesamte Wanderung zum Gipfel sollte man etwa zwei bis drei Stunden einplanen.
Überall auf dem Gelände begegnet man Fuchs-Statuen, sogenannten Kitsune, die in der japanischen Mythologie als göttliche Boten des Inari gelten. 
Sie tragen oft Schlüssel, Schriftrollen oder Juwelen im Maul und symbolisieren so Weisheit, Fruchtbarkeit und Schutz. Viele der Torii-Tore wurden von Gläubigen oder Unternehmen gestiftet, und zwar als Dank für Glück oder geschäftlichen Erfolg.
Der Schrein ist ganzjährig geöffnet und rund um die Uhr zugänglich, wobei der Eintritt kostenlos ist. Besonders reizvoll ist ein Besuch am frühen Morgen oder in der Abenddämmerung, wenn die Wege ruhig sind und sich der Wald in eine fast magische Kulisse verwandelt.
Der Fushimi Inari-Taisha, der auch Drehort für den bekannten Film "Die Geisha" (2005) war, dient regelmäßig als Inspiration für Anime, Manga und Videospiele.
Der Schrein ist nur wenige Minuten vom Bahnhof Kyoto entfernt (Haltestelle: Fushimi-Inari). Ein Besuch lässt sich ideal mit einer Stadtbesichtigung oder einem Ausflug zu anderen kulturellen Highlights wie dem Goldenen Pavillon oder Nara kombinieren, die nur eine kurze Fahrt entfernt liegen.
Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Kyoto gehört der Kiyomizu-dera-Tempel, der auch als fester Bestandteil vieler Japan-Rundreisen gilt. 
Die buddhistische Tempelanlage, die am Hang des Otowa-Berges im östlichen Stadtbezirk Higashiyama liegt, bietet eine beeindruckende Aussicht über Kyoto. Der Name bedeutet "Tempel des reinen Wassers" und es wird auf die nahegelegene Otowa-Quelle verwiesen, der dem Ort seit Jahrhunderten spirituelle Bedeutung verliehen wird.
Die große Holzterrasse, die spektakulär über das Tal hinausragt, hat Kiyomizu-dera besonders berühmt gemacht. Sie wurde vollständig ohne Nägel errichtet und ist ein Meisterwerk traditioneller japanischer Holzarchitektur.
Die Tempelanlage, die ursprünglich im Jahr 778 errichtet wurde, wurde mehrfach erneuert und zählt heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. 
Zur Anlage gehören mehrere Hallen, Pagoden, Tore und kleinere Schreine, die sich auf dem Gelände verteilen. Ein besonderes Highlight ist die Otowa-Wasserfallstelle unterhalb der Terrasse, wo das klare Quellwasser in drei Strömen fließt, die für Gesundheit, Liebe und schulischen Erfolg stehen. 
Viele Besucher trinken symbolisch daraus, denn es handelt sich dabei um einen alten Brauch mit großer Bedeutung.
Kiyomizu-dera ist für Besucher gut erreichbar. Vom Hauptbahnhof Kyoto fährt eine direkte Buslinie zur Haltestelle Gojo-zaka oder Kiyomizu-michi, die von dort aus weiter mit dem Taxi erreichbar ist. Von dort führt ein etwa 10- bis 15-minütiger Spaziergang durch historische Straßen wie Sannenzaka und Ninenzaka zum Tempel hinauf. Das sind belebte Gassen mit kleinen Teehäusern, Souvenirshops und Fotomotiven in traditioneller Atmosphäre.
Die Tempelanlage ist täglich geöffnet, meist von 8:00 bis 18:00 Uhr, der Eintrittspreis beträgt rund 400 Yen. Die Wege auf dem Gelände sind gut ausgebaut, allerdings teils steil und stellenweise uneben. Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität kann der Aufstieg beschwerlich sein.
Für Besuchergruppen oder Individualreisende ist ein Aufenthalt von 1 bis 1,5 Stunden empfehlenswert.
In der Hauptsaison, in der die Kirschblüte im März/April und die Laubfärbung im November stattfindet, kann es sehr voll werden, weshalb es sich lohnt, in den frühen Morgenstunden zu kommen.
Als spiritueller Ort sollte man sich respektvoll verhalten, denn nur so kann man den Ort in seiner ganzen Bedeutung erfassen. Fotografieren ist im Außenbereich erlaubt, wobei man in den Hallen auf Hinweisschilder achten sollte. 
Wer die Atmosphäre intensiver erleben möchte, kann in der Nähe eine traditionelle Teezeremonie besuchen oder einen Kimono mieten, um sich wie ein echter Japaner zu fühlen.
Ein Besuch des Kiyomizu-dera lässt sich wunderbar mit weiteren Sehenswürdigkeiten im Viertel Higashiyama verbinden, etwa dem Yasaka-Schrein, dem Kodai-ji-Tempel oder dem Philosophenweg. Auch der Gion-Bezirk mit seinen traditionellen Geisha-Häusern ist bequem zu Fuß erreichbar.
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Koya-san – Japans heiliges Bergkloster
Der heilige Berg Koya-san (???), der als einer der bedeutendsten spirituellen Orte Japans gilt, ist ein ganz besonderer Ort. 
Er liegt in der Präfektur Wakayama, etwa zwei Stunden südlich von Osaka, und ist das Zentrum des Shingon-Buddhismus, einer der wichtigsten buddhistischen Schulen des Landes. 
Gegründet wurde das Kloster im Jahr 816 vom Mönch Kukai (auch bekannt als Kobo Daishi), der als eine der herausragendsten Persönlichkeiten der japanischen Religionsgeschichte verehrt wird.
Heute ist Koya-san eine weitläufige Tempelstadt mit über 100 Klöstern, die in die bewaldeten Berge der Kii-Halbinsel eingebettet sind. 
Das spirituelle Herzstück ist der Okunoin-Friedhof, der größte und wohl eindrucksvollste Friedhof Japans, auf dem es zahlreiche besondere Grabstätten zu sehen gibt und  sind grundsätzlich für mobilitätseingeschränkte Besucher zugänglich. 
Er führt durch einen mystischen Zedernwald zu Kukai's Mausoleum, wo der Mönch der Legende nach in ewiger Meditation verweilt. Über 200.000 Grabmäler und Gedenksteine säumen den Weg, der ein Ort tiefer Ruhe, Spiritualität und geschichtlicher Bedeutung ist.
Besonders beeindruckend ist auch der Kongobu-ji, der Haupttempel der Shingon-Schule, sowie die farbenprächtige Pagode Danjo Garan, die ein Symbol für die buddhistische Lehre und den geistigen Kosmos ist.
Der Kongobu-ji-Tempel auf dem Koya-san wird ganzjährig täglich geöffnet.
Ein Aufenthalt auf dem Koya-san ist mehr als nur ein Ausflug, es ist ein tiefgreifendes Erlebnis. 
Besucher können in einem der Shukubo (Tempelunterkünfte) übernachten, an einer buddhistischen Morgenzeremonie teilnehmen, vegetarisches Mönchsessen (Shojin Ryori) genießen und einen Einblick in die japanische Klosterkultur gewinnen.
Koya-san gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe „Heilige Stätten und Pilgerwege in der Kii-Bergkette” und lässt sich ideal in spirituelle oder kulturelle Japan-Rundreisen integrieren, beispielsweise in Verbindung mit Nara, Kyoto oder dem Kumano-Kodo-Pilgerweg.

Der Tempelbezirk auf dem **Koya-san**, der sich über mehrere Quadratkilometer in den bewaldeten Bergen der Präfektur Wakayama erstreckt, auf etwa 800 Metern Höhe, umfasst ein weitläufiges Areal mit über 100 Tempeln, Pilgerwegen und Gedenkstätten.
Der Todai-ji-Tempel (japanisch: ???, Großer Ost-Tempel) ist eine der eindrucksvollsten Tempelanlagen Japans und ein kulturelles Wahrzeichen der alten Kaiserstadt Nara. 
Im 8. Jahrhundert wurde er unter Kaiser Shomu gegründet und diente ursprünglich als Haupttempel aller Provinztempel des Landes.
Das Herzstück des Todai-ji ist die Große Buddha-Halle, auch Daibutsuden genannt. 
Dieses imposante Holzgebäude, das über Jahrhunderte hinweg das größte seiner Art weltweit war, wurde trotz mehrmaliger Zerstörungen immer wieder originalgetreu restauriert. 
In der Halle thront der Große Buddha von Nara (Daibutsu), eine 15 Meter hohe bronzene Statue des Vairocana-Buddhas (Buddha des kosmischen Lichts), die zu den größten Bronzefiguren der Welt zählt. 
Die Statue besteht aus etwa 437 Tonnen Bronze und 130 kg Gold. Allein die Ohren des Buddha sind über zwei Meter lang und das Gesicht misst mehr als fünf Meter in der Höhe.
Die UNESCO schützt seit 1998 das Ensemble der "Historischen Monumente des alten Nara", zu dem der Todaiji gehört.
Zum Tempelkomplex gehören neben dem Daibutsuden weitere bedeutende Bauwerke, darunter das Nandaimon (Großes Südtor) mit seinen beeindruckenden Wächterstatuen sowie die Nigatsudo-Halle, die besonders bei Sonnenaufgang eine spirituelle Atmosphäre entfaltet. 
Der gesamte Komplex ist von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt und liegt idyllisch im weitläufigen Nara-Park. Dort können Besucher auch frei laufende Sikahirsche beobachten, die im Shintoismus als göttliche Boten gelten.
Der Todai-ji ist nicht nur architektonisch und historisch bedeutsam, sondern auch ein Ort, an dem buddhistische Praxis gelebt wird. Besucher tauchen regelmäßig in die spirituelle Tradition Japans ein, indem sie an Zeremonien und Ritualen teilnehmen. 
Besonders bekannt ist das Omizutori-Fest im März, ein über 1 250 Jahre altes buddhistisches Reinigungsritual mit spektakulären Feuerriten.
Der Tempel liegt im Nara-Park, ca. 20 Gehminuten vom Bahnhof Kintetsu Nara oder 35 Minuten vom JR-Bahnhof Nara entfernt. Die Wege sind von zahmen Hirschen gesäumt. Die Tiere lassen sich gern von Besuchern mit speziellen Hirschkeksen (Shika Senbei) füttern.
Ein Besuch des Todai-ji-Tempels in Nara ist ein Höhepunkt jeder Japan-Rundreise.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Die Stadt Matsumoto (japanisch: ???) liegt in der Präfektur Nagano im Herzen der japanischen Hauptinsel Honshu und ist umgeben von der beeindruckenden Bergwelt der Japanischen Alpen. 
Mit etwa 240.000 Einwohnern bietet sie eine lebendige Mischung aus Kultur, Geschichte und Natur. Matsumoto wird aufgrund ihrer zentralen Lage als idealer Stopp auf einer Japan-Rundreise empfohlen.
Die Stadt ist vor allem für die Matsumoto-jo bekannt, eine der wenigen Burgen Japans, die noch original erhalten sind. Sie trägt den Beinamen "Burg des Schwarzen Raben", der auf ihre dunkle Holzfassade zurückzuführen ist. Die Anlage mit ihren Wassergräben, Brücken und dem Blick auf die schneebedeckten Alpen ist zu jeder Jahreszeit ein eindrucksvolles Fotomotiv.
Nur wenige Gehminuten von der Burg entfernt liegt das historische Viertel Nakamachi, das für seine weiß verputzten Kaufmannshäuser im Kurazukuri-Stil bekannt ist, in denen heute kleine Kunstgalerien, Soba-Restaurants und traditionelle Handwerksläden untergebracht sind. 
Ein Geheimtipp ist die angrenzende Nawate-dori, eine charmante Gasse voller kleiner Geschäfte, die sich auf Frosch-Motive spezialisiert haben, denn ein Frosch ist das lokale Maskottchen der Stadt.
Für Kunstinteressierte lohnt sich ein Besuch im Matsumoto City Museum of Art, das unter anderem Werke der international bekannten Avantgarde-Künstlerin Yayoi Kusama zeigt, die hier geboren wurde. Wer es ruhiger mag, sollte einen Spaziergang entlang des Metoba-Flusses unternehmen, besonders im Frühling zur Kirschblüte.
Auch kulinarisch hat Matsumoto einiges zu bieten: Die Region ist berühmt für ihre Buchweizennudeln (Shinshu Soba) und für das frische Quellwasser aus den Bergen. Ein Abstecher zum Asama-Onsen-Viertel, das für seine traditionellen Thermalbäder bekannt ist, verspricht entspannende Stunden.
Matsumoto, das als Tor zu den Japanischen Alpen gilt, ist zudem ein perfekter Ausgangspunkt für Ausflüge, nämlich ins idyllische Kamikochi-Tal oder in die heißen Quellen von Shirahone Onsen. 
Matsumoto liegt verkehrsgünstig an wichtigen Bahnstrecken und lässt sich perfekt mit anderen Reisezielen in Japan kombinieren.
Die Stadt Nara liegt im Süden der Hauptinsel Honshu und gehört zur gleichnamigen Präfektur in der Kansai-Region Japans. Nara war von 710 bis 784 die erste permanente Hauptstadt des Landes und das politische und kulturelle Zentrum Japans, und gilt bis heute als Wiege der japanischen Zivilisation.
Mit rund 350.000 Einwohnern ist Nara heute eine mittelgroße Stadt, die ihre historische Bedeutung bewahrt hat, ohne vom hektischen Großstadtleben geprägt zu sein. 
Trotz ihrer ruhigen Atmosphäre zieht die Stadt jährlich Millionen Besucher aus aller Welt an. Sie kommen, um das kulturelle Erbe und die spirituelle Ruhe der ehemaligen Kaiserstadt zu erleben.
In keiner anderen Stadt ist das Erbe des alten Japan so lebendig wie hier, wo die Tradition noch allgegenwärtig ist und das kulturelle Erbe hochgehalten wird. 
Erhaben prächtige Tempel, Shinto-Schreine und antike Gärten zeugen von einer Epoche, in der buddhistische Kultur, chinesische Einflüsse und kaiserliche Macht aufeinander trafen. 
Viele dieser historischen Stätten – darunter der berühmte Todai-ji-Tempel mit der größten bronzenen Buddha-Statue Japans, der farbenfrohe Kasuga-Taisha-Schrein und die Kofuku-ji-Pagode – gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Ein weiteres Wahrzeichen der Stadt ist der weitläufige Nara-Park, in dem sich mehr als 1.200 zahme Sikahirsche frei bewegen. Sie gelten im Shinto-Glauben als heilige Boten der Götter und verleihen der Stadt, in der sie leben, eine einzigartige, fast märchenhafte Atmosphäre. Das Füttern der Hirsche mit speziellen Reiscrackern ist besonders bei Kindern ein beliebtes Erlebnis.
Nara ist jedoch nicht nur ein Teil der Vergangenheit. In der Altstadt, die von jahrhundertealten Holzhäusern geprägt ist, finden sich gemütliche Cafés, kleine Läden mit lokaler Keramik und feine Restaurants mit regionaler Küche. Die Umgebung bietet zudem idyllische Landschaften mit Wanderwegen, Teefeldern und Aussichtspunkten über die sanften Hügel der Region.
Dank der guten Anbindung an Kyoto (ca. 45 Minuten) und Osaka (ca. 30 Minuten) lässt sich Nara ideal in jede Japan-Rundreise integrieren, sei es als Tagesausflug oder als Übernachtungsstopp mit historischem Flair.
Nikko befindet sich rund 140 Kilometer nördlich von Tokio in der Präfektur Tochigi und weist eine Bevölkerung von circa 78.000 Menschen auf. 
Die Stadt war seit der Edo-Zeit ein bedeutender religiöser Ort und ist heute vor allem für ihre Schreine und Tempel bekannt, die gemeinsam zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Zu den wichtigsten Bauwerken zählen der Toshogu-Schrein, der Tokugawa Ieyasu, dem Begründer des Tokugawa-Shogunats, gewidmet ist, der Futarasan-Schrein sowie der Rinno-ji-Tempel.
Zum Stadtgebiet gehört der Nikko-Nationalpark, der sich durch Berge, Seen und Wasserfälle charakterisiert. Zu den beliebten Zielen gehören der Chuzenji-See am Fuße des Vulkans Nantai, der 97 Meter hohe Kegon-Wasserfall, der Ryuzu-Wasserfall sowie der Senjogahara-Moorpfad. 
In der Umgebung gibt es Thermalquellen wie Yumoto Onsen, die zu den ältesten in der Region zählen.
Nikko ist von Tokio aus in rund zwei Stunden mit dem Zug zu erreichen. Direktverbindungen bestehen ab Asakusa mit der Tobu Railway sowie ab Tokio oder Ueno mit JR-Zügen, wobei es meist einen Umstieg in Utsunomiya gibt. Vor Ort verbinden Buslinien den Bahnhof mit den Sehenswürdigkeiten im Stadtgebiet und im Nationalpark.
Aufgrund der Höhenlage ist das Klima im Sommer kühler als in Tokio, im Winter fällt oft Schnee. Die Stadt lebt überwiegend vom Tourismus, der durch die Forstwirtschaft und das Handwerk ergänzt wird. 
Zu den traditionellen Veranstaltungen zählen das Frühlingsfest im Mai und das Herbstfest im Oktober, bei denen Prozessionen in historischen Samurai-Rüstungen stattfinden. 
Man kann Nikko sowohl von Tokio aus für einen Tagesausflug als auch als Station auf einer Japan-Rundreise besuchen.
Die Stadt Osaka zählt knapp 3 Millionen Einwohner und gehört zur japanischen Region Kinki. Der ursprüngliche Name der Stadt Osakas war „Naniwa no miyako“ und bis zum Jahre 744 war diese die Hauptstadt von Japan. Im Mittelalter wurde der Name von Naniwa no miyako auf Ozaka umbenannt, wodurch der heutige Name entstanden sein dürfte. Osaka ist vor allem für seine Handelsbeziehungen mit Korea und China bekannt und gilt als das wirtschaftliche Zentrum Japans. Die Politik in Osaka wird von etwa 90 Stadträten und einem Bürgermeister geführt, der alle vier Jahre neu gewählt wird.

Das Verkehrsnetz in Osaka ist sehr gut ausgebaut. Der große Internationale Flughafen Kansai (KIX) wurde bereits im Jahre 1994 errichtet und liegt etwa 60 Kilometer außerhalb der Stadt. Für Inlandsflüge gibt es den Flughafen Osaka-Itami (ITM), der ganz in der Nähe der Innenstadt von Osaka zu finden ist. Innerhalb der Stadt steht einem ein sehr gut ausgebautes U-Bahn Netz zur Verfügung. Hochgeschwindigkeitszüge ermöglichen es, bequem und schnell in andere Städte zu fahren.

Wenn man die Stadt Osaka besuchen und kennenlernen möchte, sollte man sich unbedingt einige der zahlreichen wunderschönen Sehenswürdigkeiten ansehen. Zu den bekanntesten Bauwerken gehört zum Beispiel der Aussichtsturm Tsutenkaku. Er ist über 100 Meter hoch und wird als Aussichts- und Sendeturm genutzt. Vor allem in der Nacht ist der Tsutenkaku durch die großen Reklamen und Beleuchtungen nicht zu übersehen. Wenn man möchte, kann man auf die knapp 90 Meter hohe Etage fahren und von dort aus einen wunderschönen Blick über die Stadt Osaka genießen.

Die Burg Osaka-jo ist ebenfalls sehr sehenswert und sollte im Rahmen eines Aufenthalts in Osaka auf jeden Fall besichtigt werden. Sie wurde im 16. Jahrhundert errichtet und Anfang des 20. Jahrhunderts neu restauriert. Im Inneren der Burg Osaka-jo kann man heute ein sehr schönes Museum besuchen, welches seinen Gästen die Geschichte der Burg und der Stadt Osaka eindrucksvoll vermittelt.
Tokio befindet sich auf der Hauptinsel Japans und gehört zur Region Kanto. Die Stadt ist in insgesamt 23 Bezirke unterteilt, die etwa 8,5 Millionen Menschen beheimaten. In Tokio befinden sich der Regierungssitz von Japan sowie zahlreiche große Unternehmen, wodurch die Stadt gleichzeitig ein sehr großes und wichtiges Wirtschaftszentrum in Japan ist. Das Verkehrsnetz in Tokio ist hervorragend ausgebaut. Neben insgesamt sechs Bahnhöfen, findet man in der Stadt auch die sogenannte Ueno-Zoo Monorail. Diese wird hauptsächlich von einheimischen Pendlern genutzt und ermöglicht es, relativ günstig und schnell von Tokio in die umliegenden Großstädte zu fahren.
Die Stadt hat zwei unterschiedliche Flughäfen. Der Flughafen Haneda (HND) befindet sich etwa 15 Kilometer von Tokio entfernt und wird von nahezu allen internationalen Fluglinien angeflogen. Der zweite Flughafen, der Flughafen Tokio-Narita (NRT) ist ebenfalls international und liegt knapp 70 Kilometer nördlich von Tokio. Beide Flughäfen sind mit den JR Narita Express oder die Keisei-Linie erreichbar. Auch die Tokyo Monorail oder die Yamanote-Linie bietet Transporte zu den beiden Flughäfen an. Der Fernverkehr kann von oder nach Tokio allerdings auch über See erfolgen. Der Hafen an der Bucht von Tokio hat im Jahr einen Güterumschlag von etwa 350 Millionen Tonnen.
Das Klima wird vom subtropischen Ostseitenklima dominiert. Das bedeutet, dass die Sommermonate sehr heiß sind und die Wintermonate von kalten und trockenen Tagen geprägt sind. Tokio hat zudem eine intensive Regenzeit, die sich über zwei Monate erstreckt. Während dieser Zeit ist es in der Stadt sehr heiß und feucht. Tropische Wirbelstürme sind in Tokio keine Seltenheit. Nahezu jedes Jahr im Spätsommer und Herbst muss man mit etwa ein- bis zweitägigen starken Stürmen rechnen. Leider ist Tokio auch für Erdbeben sehr bekannt. Das Gebiet in und um Tokio zählt zu den aktivsten Erdbebenzonen der Erde. Das bisher schwerste Erdbeben musste die Stadt in den zwanziger Jahren erleben. Das Große Kanto-Erdbeben forderte insgesamt 200.000 Menschenleben und zerstörte große Teile Tokios.
Die japanische Stadt Kyoto (Kyoto & Umgebung) ist nicht nur durch die  Klimakonferenz bekannt geworden. Beeindruckende Sehenswürdigkeiten und Landschaften verzaubern die Urlauber bei jedem Besuch. Kultur und Geschichte wird in diesem Gebiet groß geschrieben. Alte Traditionen werden bewahrt und Weißheiten gelehrt. Die unzähligen Tempel und Gärten stellen eine Oase für alle Sinne dar. Wenn es einen Garten Eden gibt, könnte man diesen so beschreiben.

Kyoto befindet sich circa vierhundert Kilometer westlich von Tokio und liegt auf der japanischen Insel Honshu. Die Städte in diesem Gebiet wurden wie ein Schachbrett, nach chinesischem Stil, gebaut. Die Berge in Kyoto & Umgebung ragen etwa tausend Meter in den Himmel und verhindern somit weitgehend Überflutungen und Taifune. Die elf Stadtbezirke – Fushimi-ku, Higashiyama-ku, Kamigyo-ku, Kita-ku, Minami-ku, Nakagyo-ku, Nishikyo-ku, Sakyo-ku, Shimogyo-ku, Ukyo-ku und Yamashina-ku – bilden die Region Kyoto.

Die drei Haupteinnahmequellen in Kyoto sind die Bereiche Tourismus, japanisches Handwerk und Elektronik. Viele Menschen reisen in dieses Land, um die einzigartigen Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Junge als auch ältere Männer, Frauen und Kinder staunen bei deren Anblick und vergessen diese Minuten bestimmt nicht so schnell. Mit nach Hause kann man neben den Eindrücken noch ein beliebtes Souvenir mitnehmen. Yatsuhashi – eine japanische süße Köstlichkeit, die aus der Adzukibohne produziert wird.

Die zweite Einnahmequelle bilden die Familienunternehmen, die sich auf Seidenmanufakturen spezialisiert haben. Diese werden fast ausschließlich in dieser Gegend hergestellt und verkauft. Auch die Produktion von Sake wird dieser Region zugeschrieben. Somit fehlt noch die Dritte – die Elektronikwelt. In Kyoto findet man die Geburtstädte von beispielsweise Nintendo und Co.

Die technischen Fortschritte machen den Aufenthalt in diesem Gebiet zu etwas Besonderem, da es viele elektrische Geräte in den übrigen Ländern nicht zu erwerben gibt. Doch nicht nur den Besuchern wird etwas geboten. Studenten aus sämtlichen Landesteilen kümmern sich in den rund vierzig Universitäten sowie Hochschulen um ihre berufliche Zukunft.
Bilder:
Die lebhafte Hafenstadt Nagoya, die sich auf der japanischen Insel Honshu befindet, blickt auf eine traditionsreiche Geschichte zurück. Bereits im Mittelalter war die lebhafte Stadt ein wichtiges Handelszentrum. Auf Ihrer Rundreise durch Südjapan sollten Sie Nagoya nicht auslassen. Hier herrscht ein reges Treiben und zahlreiche Veranstaltungen machen aus Ihrem Urlaub ein Erlebnis. Genießen Sie einen Spaziergang unter blühenden Kirschbäumen und besuchen Sie auch das Tokugawa-Kunstmuseum, mit seinen prächtigen Gartenanlagen. Auch die köstlichen Spezialitäten der Region werden Ihnen gefallen. Lassen Sie sich mit Tempura-Garnelen und traditionellem Gebäck verwöhnen.
Unternehmen Sie auch einen Ausflug zur Burg der Stadt. Die historische Stätte ist vor allem durch ihre zwei goldenen Delfine bekannt geworden. Auch ein Abstecher zum Hommaru-Palast lohnt sich. Er gilt als einer der schönsten Paläste Japans. Bewundern Sie die fantastischen Malereien und tauchen Sie ein in die Vergangenheit. Erleben Sie die kulturelle Seite Japans.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.
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Länderinfo

Japan (JP)
Japan

Japan, das „Land der aufgehenden Sonne", gehört zu den faszinierendsten Reisezielen weltweit und verbindet wie kein anderes Land uralte Traditionen mit modernster Technologie. Bei einer Japan Rundreise erleben Sie die perfekte Harmonie zwischen Vergangenheit und Zukunft, zwischen meditativer Stille in jahrhundertealten Tempeln und dem pulsierenden Leben in gigantischen Megacitys.

Die großen Metropolen erleben

Eine Rundreise durch Japan beginnt meist in Tokio, der größten Metropole der Welt. Hier verschmelzen futuristische Wolkenkratzer mit traditionellen Schreinen zu einem einzigartigen Stadtbild. Besuchen Sie den ehrwürdigen Meiji-Schrein inmitten eines weitläufigen Parks und bestaunen Sie den Tokyo Sky Tree, das zweithöchste Bauwerk der Welt. Im historischen Stadtteil Asakusa mit dem beeindruckenden Asakusa-Kannon-Tempel spüren Sie das traditionelle Japan hautnah.

Kyoto, die ehemalige Kaiserstadt, ist das kulturelle Herz Japans. Mit über 2.000 Tempeln bietet die Stadt unzählige Höhepunkte. Der Kiyomizu-dera-Tempel thront majestätisch auf einem Berghang, während der Goldene Pavillon sich malerisch im Teich spiegelt. Besonders mystisch wirkt der Fushimi Inari-Taisha mit seinen tausenden zinnoberroten Torii-Toren. Im meditativen Ryoanji Tempel erleben Sie Zen-Buddhismus pur, und ein Spaziergang durch den berühmten Bambuswald von Arashiyama bleibt unvergesslich.

Kulturelle Schätze und historische Stätten

Nara, nur 50 km von Kyoto entfernt, war Japans erste Hauptstadt und beherbergt im Todaiji Tempel die größte bronzene Buddha-Statue der Welt. Im weitläufigen Nara Park begegnen Sie den berühmten zahmen Hirschen, die als heilige Boten der Götter gelten. Die Burg des Weißen Reihers in Himeji gilt als schönste Burganlage Japans und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Auch Nikko mit seinem prachtvollen Toshogu-Schrein und dem umgebenden Nikko Nationalpark sollte auf keiner Rundreise fehlen. Erl


Beste Reisezeit für Japan:
Eine Reise nach Japan ist in den Monaten März bis Mai und September bis November empfehlenswert. Wobei besonders der Mai mit der Kirschblüte besonders attraktiv ist.

Klima in Japan:

In Japan herrscht überwiegend ein gemäßigtes Klima mit deutlich ausgeprägten Jahreszeiten. Die Sommer sind – je nach Region – warm bis heiß und oft von hoher Luftfeuchtigkeit geprägt. Die Winter fallen kühl aus, in den nördlichen Landesteilen und in höheren Lagen sogar sehr kalt und schneereich. Besonders angenehm präsentieren sich Frühling und Herbst: Milde Temperaturen, klare Tage und die berühmte Kirsch- bzw. Herbstlaubfärbung machen diese Jahreszeiten zur idealen Reisezeit

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/japansicherheit/213032

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.
Währung:
Die offizielle Landeswährung ist der Japanische Yen (JPY). Bargeld spielt im Alltag weiterhin eine wichtige Rolle, auch wenn Kartenzahlungen zunehmend verbreitet sind.

Flugdauer:
Ein Nonstop-Flug von Deutschland nach Japan dauert ca. 12 Stunden, abhängig von Abflug- und Zielort.

Ortszeit:
Japan liegt MEZ +8 Stunden voraus. Da es in Japan keine Sommer-/Winterzeitumstellung gibt, beträgt der Zeitunterschied während der MESZ +7 Stunden.

Gut zu wissen:
Höflichkeit und Respekt sind zentrale Bestandteile der japanischen Kultur. Ein korrektes Benehmen wird im Alltag vorausgesetzt. Zur Begrüßung verbeugt man sich leicht, körperlicher Kontakt wie Händeschütteln ist unüblich. Rücksichtnahme, Zurückhaltung und ein respektvoller Umgangston werden besonders geschätzt.

Religion:

Religion spielt in Japan eine wichtige, jedoch meist unaufdringliche Rolle. Seit Jahrhunderten existieren mehrere Glaubensrichtungen nebeneinander. Die bedeutendsten sind der Shintoismus, der eng mit Natur- und Ahnenverehrung verbunden ist, sowie der Buddhismus, der vor allem spirituelle und philosophische Aspekte des Lebens prägt. Viele Japaner fühlen sich beiden Traditionen zugleich verbunden.

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